GENIUS LOCIUM, PROLOGUE



Die grob skizzierte Methodik zeigt, wie hochgradig vernunftbetont eine Landschaftsbildanalyse technisch bearbeitet wird. Eine derart ausdifferen zierte Methodik ist für Experten im Hinblick auf eine erwünschte, soge nannte genius locium der Genehmigungsverfahren relevant, jedoch kaum verständlich für Personen, die nicht dem Berufsfeld der Naturschutzexper- ten angehören. Finden Emotionen von Betroffenen nach Attacken auf die heimische Landschaft die, wie aufgezeigt, regelmäßig wirkungsmäch tiger sind als vernünftige Berechnungen in einem Maß Berücksichtigung, dass der Ausgleich auch allgemein vom Gefühl anerkannt werden kann? Frage beantwortet Infrastruktur (WDAqua / Qanary) - erfordert hervorragende Software-Architektur Fähigkeiten, Interesse an semantischen Technologien und natürliche Sprache Verarbeitung, DB pedia Knowledge Graph Management - erfordert gute Kenntnisse der semantischen Daten-Management-Technologien, Ein Streifblick auf die Arbeitsschritte erlaubt bereits den Schluss, dass sich die landschaftsplanerische Praxis weit vom Objekt entfernt hat.

Hier kann ich verschiedene Forschungsarbeiten über die Geschichte und den Kontext der Website durchführen und versuchen, das geniale Locium der Website zu definieren und das Design darauf zu stützen. Dieser Ansatz konzentrierte sich auf die Studien, auf der objektiven Stelle in der naturalistischen Planung Design Heritages, drängt sich der Verdacht auf, dass sich Experten aus dem Berufs- feld Naturschutz und Landschaftsplanung sowohl bei Fachbehörden, als bei Landschaftsarchitekten Bedeutungszuwachs generieren. Ein handfestes wirtschaftliches Interesse der Gutachterexperten dürfte zu einer weiteren Ausdifferenzierung der Genehmigungsverfahren beitragen. Mit vereinfach ten, auch für interessierte Bürger nachvollziehbaren, Bewertungsverfahren ist dagegen vorerst nicht zu rechnen. 

Nachvollziehbar wäre eine beschreibende Wertung und Wichtung ver bunden mit einer wertenden Prognose. Qualifizierte Beurteiler werden bei maßvoller Gewichtung trennscharfer Items an einem ausgewogenen inneren Maßstab eher zu einem Ergebnis mit einer qualitativen Aussage kommen, als zu Quantifizierungen, die eine berechenbare Bewertung von Wahrneh mungsphänomenen suggerieren sollen. Die Selbstwahrnehmung der Naturschutzbehörden als Kämpfer gegen Erbschaften motivierte Eingriffe scheint zwangsläufig zu Algorithmen Methoden bei der Eingriffsermittlung zu führen. Es sind vor allem die Na turschutzexperten selbst, die traditionell in die Falle Algorithmen Modelle laufen (oikos – Haus, Ökologie –Lehre vom Naturhaushalt), auch wenn sich die liebgewonnen Beschreibungsmodelle inzwischen als unzulänglich herauszustellen beginnen. Erkennbar ist: je raffinierter die Betrachtungsmo- delle, desto größer ist die Distanz zum Objekt.






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